difo.org
   Projekthandbuch  1 Einführung  






1 Einführung

1.1 Überblick über das Projekt

Das Projekt difo.org ist ein datenbankgestütztes System für die Speicherung, den intuitiven Abruf und die Präsentation digitaler Fotografien, das im Rahmen des Softwarepraktikums im Wintersemester 2003/2004 an der TU Darmstadt entstanden ist.

1.2 Beteiligte Personen

Am Projekt difo.org sind folgende Personen beteiligt:

Praktikumsleiter:

Prof. Dr. Hans-Jürgen Hoffmann
FG Programmiersprachen und Übersetzer
FB Informatik
Technische Universität Darmstadt

Auftragnehmer:

Ulf Haueisen
Bertramstraße 91
60320 Frankfurt am Main

Peter Neumann
Geschwister-Scholl-Straße 26
61273 Wehrheim

1.3 Live-Website

Die Live-Website ist unter der Adresse http://www.difo.org zu finden.

1.4 Ist-Zustand

1.4.1 Einführung

In einem Fünftel der Haushalte in Deutschland gibt es heute eine Digitalkamera, fand die Allensbacher Computer- und Technik-Analyse 2003 heraus. Das entspricht einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr und einer Verdreifachung gegenüber 2001. Diese Entwicklung gehe weiter, denn es gebe ein ausgeweitetes Potenzial an Käufern: 17,3 Prozent der Befragten wollen sich in den nächsten zwei Jahren eine Digitalkamera kaufen.

46 Prozent aller Digitalkamera-Benutzer verschicken gerne Bilder per elektronische Post an Freunde. Eine bequemere Möglichkeit, seine Bilder im Internet zur Verfügung zu stellen, bieten Online-Fotoalben.

Anbieter für kostenlose Online-Fotoalben teilen sich in zwei Gruppen: Freemail-Anbieter wie WEB.DE oder GMX kombinieren das Album mit einem Mail-Account. Mehr Speicherplatz bieten Online-Fotodienste wie PixelNet oder bilderservice.de, die ihr Geld mit Papierabzügen digitaler Fotos verdienen.

Ein Test der Zeitschrift c't (25/03) zeigt, dass die Dienste sich aber in der Bedienung und den angebotenen Dienstleistungen deutlich unterscheiden. So erhalten die Betrachter zum Beispiel nicht überall Zugang zum Download des digitalen Originalfotos.

Betreiber eigener Webserver haben die Möglichkeit, ihre Bilder durch statisch erstellte HTML-Seiten anzubieten, oder eines der vielen im Internet (z. B. auf SourceForge) verfügbaren Fotogalerie-Skripte für PHP oder Perl zu verwenden.

1.4.2 Bewertung

Alle genannten Möglichkeiten bieten ein wesentlich unkomfortableres Benutzungserlebnis, als dies bei Bildbetrachtungsprogrammen der Fall ist, die auf dem lokalen Rechner des Betrachters laufen (z. B. ACDSee). Die Möglichkeiten moderner Webbrowser werden bei weitem nicht ausgeschöpft.

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